Open Data: Offener Zugang zu Forschungsdaten

 

Die Helmholtz-Zentren betreiben eine datenintensive Forschung. Die Forschung mit komplexen wissenschaftlich-technischen Infrastrukturen, wie z.B. Teilchenbeschleuniger, Satelliten, Forschungsschiffe und -flugzeuge, führt ein hohes Aufkommen von Forschungsdaten mit sich. So werden z.B. zwei der drei deutschen Weltdatenzentren des International Council for Science (ICSU) von Helmholtz-Zentren betrieben: Das World Data Center for Marine Environmental Sciences (WDC-MARE), welches vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen (MARUM) betrieben wird, und das World Data Center for Remote Sensing of the Atmosphere (WDC-RSAT) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Ziel der Projektarbeit ist es, die Diskussion um die Nachnutzung, und damit auch die Nachprüfbarkeit von Forschungsdaten in der Helmholtz-Gemeinschaft zu fördern. In Abhängigkeit der disziplinären Herausforderungen in diesem Themenfeld betreiben die Helmholtz-Zentren diverse Datenbanken, in welchen Forschungsdaten frei zugänglich verfügbar gemacht werden, so z.B. im Publishing Network for Geoscientific & Environmental Data (PANGEA) des WDC-MARE.

Das Koordinationsbüro des Projektes fördert den interdisziplinären Austausch zum Thema.


Letzte Änderung: 2.12.2009

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