"Open Access meint, dass diese Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte [...] ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren."
Auszug aus der "Budapest Open Access Initiative"
Der Begriff Open Access vereint eine Vielzahl an Aktivitäten, deren gemeinsames Anliegen es ist, das kulturelle Erbe und das verfügbare wissenschaftliche Wissen weltweit für den Nutzer kostenfrei online zugänglich zu machen. Open Access baut auf den Möglichkeiten auf, die das elektronische Publizieren über das Internet eröffnet. Alle großen Wissenschaftsorganisationen, viele Hochschulen sowie Forschungsförderer und Verlage unternehmen Anstrengungen in dieser Richtung.
Stellenausschreibungen
Das seit 2005 bestehende Helmholtz Open Access Koordinationsbüro sucht zur weiteren Entwicklung zukunftsträchtiger Konzepte und Strategien und zu deren Umsetzung
zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven und am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam. Mehr...
Open Access in der Helmholtz-Gemeinschaft
Entsprechend der Mission der Helmholtz-Gemeinschaft, Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu leisten, hat das Thema Open Access eine signifikante Bedeutung für die Helmholtz-Zentren.
Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen fördert Leistungsfähigkeit und Innovation: Open Access verbessert die Informationsversorgung der Wissenschaft weltweit, erleichtert den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft und ermöglicht der Gesellschaft den einfachen Zugang zu Wissen und Information.
Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der "Berliner Erklärung". Diese Position wurde durch die Mitgliederversammlung ausdrücklich bestätigt:
„Publikationen aus der Helmholtz-Gemeinschaft sollen künftig ohne Ausnahme kostenlos zugänglich sein, soweit nicht ausdrückliche Vereinbarungen mit Verlagen und anderen dem entgegenstehen.“ (Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.09.2004)
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft sind als Herausgeberinnen und Herausgeber von Open-Access-Zeitschriften aktiv und speichern Ihre Arbeiten in Repositorien (frei zugänglichen Online- Volltextdatenbanken), die von Bibliotheken- und Rechenzentren betrieben werden. Seit 2005 unterstützt das Helmholtz Open Access Projekt die Zentren bei der Umsetzung von Open Access.
Einen Schwerpunkt der Aktivitäten nimmt das Themenfeld Forschungsdaten ein. Helmholtz-Zentren stellen sich der Herausforderung des zeitgemäßen Umgangs mit Forschungsdaten unter Berücksichtigung der Nachnutzung und der langfristigen Erhaltung.
Letzte Änderung: 11.12.2009

