„Open inquiry is at the heart of the scientific enterprise.“


Science as an open enterprise“, Report der Royal Society, 2012  


Helmholtz Open Science Newsletter vom 16.12.2014

Der 51. Helmholtz Open Science Newsletter ist erschienen. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science. Mehr...

Helmholtz Open Science Webinar zu Forschungsdaten

Dr. Bánk Beszteri: Das Hustedt-Herbarium - der Übergang eines mikroskopischen Biodiversitäts-Archivs ins digitale Zeitalter

Die Hustedt-Diatomeensammlung ist eine der bedeutendsten taxonomischen Sammlungen für einzellige Kieselalgen. Am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) wird die digitale Erreichbarkeit der Sammlung vorangebracht. Mehr...


Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft

[in English]

Der Begriff Open Science bezeichnet einen kulturellen Wandel in der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Kommunikation. Computergestütztes Arbeiten und die digitale Kommunikation ermöglichen einen effektiveren und offeneren Informationsaustausch innerhalb der Wissenschaft und zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Der freie, d. h. durch möglichst wenige finanzielle, technische und rechtliche Hürden behinderte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten erweitert die Transparenz und die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, erhöht durch eine verbesserte Informationsversorgung die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft und steigert durch die Erleichterung des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Innovation.

Diese Ziele vor Augen gehörte die Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2003 zur den Erstunterzeichnern der Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Die Entscheidung zur Unterzeichnung der Berliner Erklärung wurde durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft vom 27.09.2004 bekräftigt:


Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft sind als Herausgeberinnen und Herausgeber von Open-Access-Zeitschriften aktiv. Sie machen Ihre Publikationen und Forschungsdaten über von Bibliotheken- und Rechenzentren betriebene Open-Access- und Forschungsdaten-Repositorien öffentlich kostenfrei zugänglich.

Im Jahr 2005 gründete die Helmholtz-Gemeinschaft zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Realisierung der in der Berliner Erklärung verankerten Ziele das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro. Aufgrund der Erfolge in der Transformation des wissenschaftlichen Publikationswesens hin zum Open Access Publizieren wächst inzwischen auch die internationale Aufmerksamkeit für das zweite große Ziel der Berliner Erklärung, die Zugänglichmachung von Forschungsdaten. Als Zukunftsthemen kommen nun der Zugang zu wissenschaftlicher Software und anderen digital darstellbaren Methoden in die Debatte.

Vor dem Hintergrund eines entsprechenden Arbeitskonzeptes wurden 2014 der Arbeitskreis Open Access der Helmholtz-Gemeinschaft in Arbeitskreis Open Science und das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro in Helmholtz Open Science Koordinationsbüro umbenannt.

 

 

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