„Open inquiry is at the heart of the scientific enterprise.“


Science as an open enterprise“, Report der Royal Society, 2012  


Workshop zu Datenpublikationen

Leipzig, 12. Januar 2015

Das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro und die deutschen DataCite-Mitglieder freuen sich den gemeinsamen Workshop „Datenpublikationen mit DOIs - persistent und zitierbar“ anzukündigen. Mehr...

Helmholtz Open Science Webinar on Research Data

Dr. Christopher Kyba: Observing skyglow change via citizen science - the Loss of the Night app

The world is currently switching from older outdoor lighting technologies towards LED lamps and no one knows whether this will make the night sky become darker or brighter. In this webinar on 10 or 15 September 2015, the data that has been acquired by citizen scientists will be discussed. More...

Helmholtz Open Science Newsletter vom 23.06.2015

Der 53. Helmholtz Open Science Newsletter ist erschienen. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science. Mehr...

Helmholtz Open Science Webinar zu Forschungsdaten

Dr. Astrid Recker: Digitale Langzeitarchivierung - die Nutzbarkeit von Forschungsdaten langfristig erhalten

In dem Maße, in dem sich eine Kultur des „data sharing“ etabliert, tritt auch die Frage in den Vordergrund, wie die langfristige Nutzbarkeit von Forschungsdaten gewährleistet werden kann. Im Webinar am 16. oder 21.07.2015 werden Ziele und Verfahren der digitalen Langzeitarchivierung erläutert. Mehr...


Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft

[in English]

Der Begriff Open Science bezeichnet einen kulturellen Wandel in der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Kommunikation. Computergestütztes Arbeiten und die digitale Kommunikation ermöglichen einen effektiveren und offeneren Informationsaustausch innerhalb der Wissenschaft und zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Der freie, d. h. durch möglichst wenige finanzielle, technische und rechtliche Hürden behinderte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten erweitert die Transparenz und die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, erhöht durch eine verbesserte Informationsversorgung die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft und steigert durch die Erleichterung des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Innovation.

Diese Ziele vor Augen gehörte die Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2003 zur den Erstunterzeichnern der Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Die Entscheidung zur Unterzeichnung der Berliner Erklärung wurde durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft vom 27.09.2004 bekräftigt:


Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft sind als Herausgeberinnen und Herausgeber von Open-Access-Zeitschriften aktiv. Sie machen Ihre Publikationen und Forschungsdaten über von Bibliotheken- und Rechenzentren betriebene Open-Access- und Forschungsdaten-Repositorien öffentlich kostenfrei zugänglich.

Im Jahr 2005 gründete die Helmholtz-Gemeinschaft zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Realisierung der in der Berliner Erklärung verankerten Ziele das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro. Aufgrund der Erfolge in der Transformation des wissenschaftlichen Publikationswesens hin zum Open Access Publizieren wächst inzwischen auch die internationale Aufmerksamkeit für das zweite große Ziel der Berliner Erklärung, die Zugänglichmachung von Forschungsdaten. Als Zukunftsthemen kommen nun der Zugang zu wissenschaftlicher Software und anderen digital darstellbaren Methoden in die Debatte.

Vor dem Hintergrund eines entsprechenden Arbeitskonzeptes wurden 2014 der Arbeitskreis Open Access der Helmholtz-Gemeinschaft in Arbeitskreis Open Science und das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro in Helmholtz Open Science Koordinationsbüro umbenannt.

 

 

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