„Open inquiry is at the heart of the scientific enterprise.“


Science as an open enterprise“, Report der Royal Society, 2012  


Science Europe zu Text- und Datamining

Die Arbeitsgruppe „Research Data“ von Science Europe hat das Briefing paper „Text and data mining and the need for a science-friendly EU copyright reform“ veröffentlicht. Mehr...

Helmholtz Open Science Webinar zu Forschungsdaten

Monika Kuberek: Forschungsdaten-Infrastruktur und Forschungsdatenmanagement an der TU Berlin

In der TU Berlin wurde eine Forschungsdaten-Infrastruktur für die langfristige Speicherung und Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten und Publikationen aufgebaut. Im Webinar am 12. oder 20.05.2015 werden die Infrastruktur und das Forschungsdatenmanagement an der TU Berlin vorgestellt. Mehr...

Helmholtz Open Science Webinar zu Forschungsdaten

Dr. Claudia Frick & Dr. Bernhard Mittermaier: Das Journal of Large-Scale Research Facilities oder: Wie Großgeräte eine DOI bekommen

Das Forschungszentrum Jülich hat eine Open-Access-Zeitschrift mit zitierbaren Beschreibungen von Forschungsgroßgeräten gegründet. Im Webinar am 27.04. oder 07.05.2015 werden die Beweggründe zur Einrichtung der Zeitschrift und praktische Hinweise zur Umsetzung gezeigt. Mehr...


Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft

[in English]

Der Begriff Open Science bezeichnet einen kulturellen Wandel in der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Kommunikation. Computergestütztes Arbeiten und die digitale Kommunikation ermöglichen einen effektiveren und offeneren Informationsaustausch innerhalb der Wissenschaft und zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Der freie, d. h. durch möglichst wenige finanzielle, technische und rechtliche Hürden behinderte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten erweitert die Transparenz und die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, erhöht durch eine verbesserte Informationsversorgung die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft und steigert durch die Erleichterung des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Innovation.

Diese Ziele vor Augen gehörte die Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2003 zur den Erstunterzeichnern der Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Die Entscheidung zur Unterzeichnung der Berliner Erklärung wurde durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft vom 27.09.2004 bekräftigt:


Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft sind als Herausgeberinnen und Herausgeber von Open-Access-Zeitschriften aktiv. Sie machen Ihre Publikationen und Forschungsdaten über von Bibliotheken- und Rechenzentren betriebene Open-Access- und Forschungsdaten-Repositorien öffentlich kostenfrei zugänglich.

Im Jahr 2005 gründete die Helmholtz-Gemeinschaft zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Realisierung der in der Berliner Erklärung verankerten Ziele das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro. Aufgrund der Erfolge in der Transformation des wissenschaftlichen Publikationswesens hin zum Open Access Publizieren wächst inzwischen auch die internationale Aufmerksamkeit für das zweite große Ziel der Berliner Erklärung, die Zugänglichmachung von Forschungsdaten. Als Zukunftsthemen kommen nun der Zugang zu wissenschaftlicher Software und anderen digital darstellbaren Methoden in die Debatte.

Vor dem Hintergrund eines entsprechenden Arbeitskonzeptes wurden 2014 der Arbeitskreis Open Access der Helmholtz-Gemeinschaft in Arbeitskreis Open Science und das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro in Helmholtz Open Science Koordinationsbüro umbenannt.

 

 

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